| Angsttherapie |
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There are no translations available. Seit über 10 Jahren gibt es eine Therapie zur Angstbewältigung, die in Deutschland weitgehend unbekannt ist. Sie stammt aus den USA und gilt als die bestuntersuchte Beahndlungsform in der Psychotherapie. Sie ist mit einer Erfolgsquote von über 80% in wissenschaftlichen Studien belegt. Diese Therapie wird eingesetzt für alle Formen von Angst, unabhängig vom Schweregrad der Erkrankung. Der Schweregrad der Angststörung hat lediglich Einfluss auf die Anzahl der notwendigen Behandlungen.
Grundsätzlich ist es nicht möglich, die Therapiedauer vorher zu sagen. Erfahrungswerte weltweit haben aber gezeigt, dass vorhandene Ängste sehr gut im Rahmen eines zwei-bis dreiwöchigen Urlaubs zu beseitigen sind.
Diese Therapie wird angewendet bei
Grundsätzlich immer sind Ängste und Belastungsstörungen die Produkte von vorangegangenen Ereignissen. Werden sie - aus welchen Gründen auch immer - nicht verarbeitet, entstehen im Laufe der Zeit Störungen, die irgendwann vom Betroffenen als belastend empfunden werden. Die Anlässe können jahrzehntlang zurück liegen, so dass sich der Betroffene der Ursache seiner Angststörung nicht bewusst ist. Nicht selten handelt es sich um sogenannte Minitraumata, die zunächst keinerlei Einfluss auf das Leben haben. Erst, wenn man in eine Situation hinein gerät, in der unser Gehirn mit bereits gemachten Erfahrungen vergleicht, stellt man bei sich selbst Reaktionen fest, die man bisher nicht kannte. Wie gesagt, unter normalen Umständen kommt man damit nicht in Berührung, weil wir Meister im Vermeiden und Verdrängen sind. Erst wenn eine entsprechende Situation nicht vermieden werden kann, reagiert der Körper ungewohnt.
Dafür gibt es unzählige Beispiele. Das Eindrucksvollste ist die Flugangst. Nur in den allerseltensten Fällen hat jemand tatsächlich schlechte Erfahrungen mit dem Fliegen gemacht. Woher kommt dann die Flugangst? Die Antwort ist so simpel wie überraschend: Vom Fernsehen! Unserem Gehirn ist es egal, ob es sich um reale Ereignisse handelt oder Fernsehen. Das kann es nicht unterscheiden, weil gerade das Unterbewusst sein schon dinge aufgenommen hat, als das Bewusstsein in der menschlichen Entwicklung noch gar nicht existierte.
Ein weiteres Beispiel ist die Höhenangst. Bei den meisten Menschen ist sie in der Kindheit entstanden. Weil man irgendwo gestürzt ist und das Gehirn auf Vermeidung solcher Situationen programmiert ist. Aber auch Alltagssituationen können einem zu schaffen machen, ohne die Ursache zu kennen. Zum Beisppiel der Außendienstmitarbeiter, der angst vor dem Telefonieren entwicklet hat. Oder ein Autofahrer, der nach einem schweren Unfall Angst hat, nach links abzubiegen.
Das alles sind Situationen, die den Betroffenen eine gehörige Portion Kebensqualität nehmen. Dabei ist die Behandlung so einfach und effektiv. |



Therapy of Fear


